Zuhause in der Schule

Ulli S.

Im Rahmen der 35-Jahre-Jubiläumsfeier der SchülerInnenschule am 8. Mai wurde das Buch „Zuhause in der Schule“ präsentiert. Es beleuchtet die Geschichte der Schule und des Reformschulwesens in Österreich, bringt Interviews mit den GründerInnen der Schule, ehemaligen und aktuellen LehrerInnen sowie SchülerInnen und vieles mehr.

Claudia Gerhartl, Christine Oertel, Gerhard Stöger
ZUHAUSE IN DER SCHULE

Antworten auf die Frage, wie es funktionieren kann, Schule in Österreich grundlegend anders zu denken und zu gestalten.
Das österreichische Bildungssystem ist ein Problembär. Es verfestigt soziale Gegensätze anstatt sie aufzuweichen, es sorgt für Aufregung und erscheint weitgehend veränderungsresistent.
Doch das traditionelle Konzept „Schule“ ruft meist weniger Irritation und Widerspruch hervor als Gegenentwürfe dazu. Alternativschulen bestehen zwar auch in Österreich schon seit Jahrzehnten, Kinder, die sie besuchen, werden aber nach wie vor skeptisch beäugt, ihre Eltern haben Erklärungsbedarf, ebenso die LehrerInnen, die dort unterrichten. Weil offenbar nicht sein kann, was nicht sein darf: dass Schule auch ganz anders funktioniert.

Seit 35 Jahren besteht die SchülerInnenschule des WUK, eine Institution, die ohne die klassischen Bestandteile wie Schularbeiten und Disziplinierungen auskommt. Das Buch „Zuhause in der Schule“ erscheint pünktlich zum ihrem Jubiläum und stellt mit seinen Texten und Interviews einen wichtigen Beitrag zur österreichischen Bildungsdebatte dar.

Das Buch ist im Milena Verlag erschienen und ist um 17,90 Euro beim Verlag, im Buchhandel und auch online z. B. im Falter Shop erhältlich.

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