Tagesablauf

Ab 7 Uhr morgens haben alle Kinder des WUKs (3 Kindergruppen, Volksschule und Schüler*innenschule/Werkcollege) die Möglichkeit, in den Räumen des Schulkollektivs mit einem gemeinsamen Frühstück den Tag zu beginnen.

Schulbeginn in der SCHÜLER*INNENSCHULE und im Werkcollege ist 9 Uhr. In kleinen „Stammgruppen“ wird der Schultag gemütlich mit einer Besprechung begonnen.
Bis zum Mittagessen um 13.30 Uhr gibt es 3 längere Lerneinheiten, die von den Schüler*innen nach eigenen Bedürfnissen und Interessen belegt werden, nach dem Mittagessen gibt es weitere Lerneinheiten, Unterrichtsende ist um 16 Uhr, danach können die Kids noch bis 17 Uhr bleiben, um miteinander zu lernen, Hausübungen zu machen oder miteinander den Schultag ausklingen zu lassen, wie es ihnen gefällt.

Bei der Erstellung des individuellen Stundenplans (hier ein Beispiel) werden die Jugendlichen von den Lehrer*innen beraten und unterstützt. Dadurch soll eine ausreichende Abdeckung aller Fachbereiche gewährleistet werden. Während des Schuljahres gibt es insgesamt drei Blockprojektmonate, der Stundenplan wird während dieser Zeit außer Kraft gesetzt und durch einen eigenen Projektplan ersetzt.

In diese Zeit fallen auch die zahlreichen Reisen und Praktika (im In- und Ausland).

 

Zeugnis

Zum Ende jedes Schuljahres verfassen die Kinder eine schriftliche Reflexion über belegte Unterrichtseinheiten und Projekte. Jedes Kind erhält Glocksee-Zeugnis ohne Noten sowie ein ausführliches, schriftliches Feedback aller Lehrer*innen.

Schulabschluss

IMG_6782Nach Beendigung der 8. Schulstufe, bei Austritt sowie bei Übertritt in eine andere Schule gibt es eine detaillierte schriftliche Beurteilung der einzelnen Fächer.

Zum Abschluss gehört auch eine Diplomarbeit, anhand der die Schüler*innen ihre Fähigkeit zur Vertiefung in ein Thema ihrer Wahl einer Diplomkommission präsentieren.

 

Organisation

Die Gesamtzahl der Schüler*innen beträgt ca. 65, mindestens 4 Lehrer*innen sind jeweils anwesend, zeitweise sind auch Praktikant*innen vor Ort. Es gibt keine Jahrgangsklassen, sondern Stammgruppen, die jeweils um 9 Uhr den Tag mit einer Besprechung über Organisatorisches, Konflikte und Befindlichkeiten beginnen.
Anschließend teilen sich die Jugendlichen auf die parallel stattfindenden Unterrichtseinheiten auf.
Integrationskinder werden, soweit es möglich ist, aufgenommen. Aufgrund der räumlichen Begebenheiten (zweiter Stock ohne Aufzug) ist die Schule leider nicht rollstuhlgerecht.

Förderung

Falls ein Kind in einem Fach Schwierigkeiten hat und sich verbessern möchte, kann es eine individuelle Förderung in Anspruch nehmen. Wie dieser „Nachhilfeunterricht“ abläuft, wird gemeinsam mit der Schüler*in, dem/der Lehrer*in und den Eltern besprochen. Dabei abeiten unsere Schüler*innen selbständig bzw. in Kleingruppen oder im Einzelunterricht und haben so die Möglichkeit, ohne Druck und Konkurrenz ihre Leistungen zu verbessern. Oft helfen auch in einem Fach schon weiter fortgeschrittene Schüler*innen ihren Mitschüler*innen auf die Sprünge. Mit sehr großem Erfolg, denn sie sprechen das Kind mit Lernschwierigkeiten sozusagen in der „eigenen Sprache“an und erinnern sich noch besser als Erwachsene, wo sie beim Erlernen des neuen Stoffes zu Beginn Verständnisschwierigkeiten hatten.